Wofür? Für etwas Hartgeld?
Kool Savas für Def Jam Rapstar
Veröffentlicht in Musiker am 2. Dezember 2010 von offtheartisticrollcallKatrin Müller-Hohenstein für Weihenstephan
Veröffentlicht in Moderatoren am 4. Juli 2010 von offtheartisticrollcallWas von Katrin Müller-Hohensteins Qualitäten als Sportmoderatorin zu halten ist, hatte ich an anderer Stelle bereits angedeutet. Hier nochmal im Klartext: nichts. Jetzt macht sie Werbung für Weihenstephan, gibt sich dort frecherweise als Journalistin aus und sagt dann am Ende, das alles sei ja eigentlich gar keine Werbung, denn: „Es war nie meine Absicht zu werben.“
Für derartige Albernheiten gibt es nur ein angemessenes Urteil, und so gilt sie hiermit nicht mehr nur Insidern als off the artistic roll call.
Yvonne Catterfeld für Pickelcreme
Veröffentlicht in Musiker, Schauspieler am 22. Februar 2010 von offtheartisticrollcallEin Gastbeitrag von Nico Gutjahr.
Off the artistic roll call.
Heidi K. für ihr Lebenswerk
Veröffentlicht in Models am 15. November 2009 von offtheartisticrollcallHeidi K. sieht es nicht gerne, wenn ihr Name in Blogs erwähnt wird. 2006 erhielt werbeblogger.de aufgrund eines Artikels über Heidi K.s Engagement als McDonald’s-Testimonial einen Brief mit dem Inhalt: „Da der Name Heidi [K.] gesetzlich geschützt ist, bitte ich Sie, den Namen aus Ihrer URL zu entfernen und die Werbung mit dem Namen Heidi [K.] einzustellen“ (Zitat: horizont.net) Der Absender war Heidi K.s Vater und Manager Günther Klum, dessen Name vermutlich nicht geschützt ist.
Heidi K., Günther Klums Tochter, die Max Goldt einst als „Beauty-Apparatschik“ bezeichnete, hat ausweislich Wikipedia Werbung für folgende Marken gemacht: Peek & Cloppenburg, McDonald’s, Volkswagen, Birkenstock, Katjes, Stiefelkönig, Douglas, Braun, Spar, Taft und Otto-Versand. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.
Der gar nicht mal dumme Roger Willemsen schrieb heuer über Heidi K. in der „taz“, er würde gerne „sechs Sorten Scheiße aus ihr herausprügeln“. Wir wollen es vorerst bei einem simplen off the artistic roll call! belassen.
Andrea Kiewel für Weight Watchers
Veröffentlicht in Moderatoren am 14. November 2009 von offtheartisticrollcallPerfide ist, wer in einem ersten Schritt seinen Arsch verkauft und dann, wenn er gefragt wird, ob er seinen Arsch verkauft habe, mit „Natürlich nicht!“ antwortet. Andrea Kiewel, Moderatorin des „Fernsehgartens“, jedenfalls hielt „Natürlich nicht!“ für die angemessene Antwort, als Johannes B. Kerner sie 2007 in seiner irrelevanten Langweilershow fragte, ob zwischen ihr und Weight Watchers eine vertragliche Beziehung bestünde. Dumm nur, dass am Ende die Wahrheit ans Licht kam. Tatsächlich hatte Andrea Kiewel einen Werbevertrag mit Weight Watchers unterschrieben, in dem zum Beispiel unter Punkt 6 stand: „Gelingt es Andrea Kiewel, das Thema ‘Power Start’ und ihre Abnahme mit dem Weight-Watchers-Konzept ausführlich in einem besonders erwünschten Format [z.B. Kerner] zu plazieren, wird ein Sonderhonorar vereinbart“ (Quelle: Spiegel Online). Das ZDF und der MDR gaben kurz darauf bekannt, sich von Andrea Kiewel getrennt zu haben.
Und das ist dann wohl auch die Moral dieser Geschichte: Wer Schleichwerbung macht und für Geld den eigenen Namen verkauft, wer lügt und das Vertrauen der Menschen ausnutzt, der endet verbittert, einsam und arbeitslos, pleite, verhasst und heruntergekommen in einer hässlichen Sozialwohn… …wie? Das stimmt gar nicht, sagen Sie? Andrea Kiewel ist gar nicht pleite und verhasst, sondern moderiert längst wieder den „Fernsehgarten“? Springt in den ZDF-Shows rum als sei sie nie weg gewesen und wird dafür auch noch mit Publikumspreisen ausgezeichnet?
Nun. Mag das ZDF auch noch so verkalkt und folglich vergesslich sein, mag der gemeine Fernsehzuschauer auch die Aufmerksamkeitsspanne eines Eichhörnchens haben. Der Weltgeist – pardon – der Weltgeist! — DER WELTGEIST!!! vergisst nie: off the artistic rollcall forever!
Bruce Willis für Veltins
Veröffentlicht in Schauspieler am 29. August 2009 von offtheartisticrollcallUnlängst habe ich an dieser Stelle über das Ehepaar Thomalla-Assauer und dessen Prügelei auf Sylt geschrieben. Selbige beendete nicht nur die Ehe, sondern auch die (allen Ernstes) preisgekrönte Werbetätigkeit des Paares für den Bierbrauer Veltins.
Der Leser „Karl Ranseier“ hat im Kommentarbereich zu Recht darauf hingewiesen, dass die Geschichte an dieser Stelle nicht vorbei ist. Zwar wurde Simone Thomalla auf die Straße gesetzt, Rudi Assauer aber darf seine Fratze auch weiterhin in die Kamera halten. Gesucht wurde lediglich eine neue Partnerin. Um es kurz zu machen: Die Nachfolgerin von Simone Thomalla trägt Glatze und ist Bruce Willis.
Jürgen Vogel für Sparkasse
Veröffentlicht in Schauspieler am 14. August 2009 von offtheartisticrollcallAnother one gone.
Franz Beckenbauer für Knorr
Veröffentlicht in Sportler am 13. August 2009 von offtheartisticrollcallAnlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft des Jahres 1966 gab Franz Beckenbauer für Knorr den Suppenkasper. Die Entlohnung betrug 12.000 Mark, der Abstieg vom geachteten Sportler zum handzahmen Reklameheini begann.
Heute gehört Franz Beckenbauer zu den bestbezahlten Werbefiguren des Landes. Er ist ganz unten angekommen.
Bob Dylan für Victoria’s Secret
Veröffentlicht in Musiker am 31. Juli 2009 von offtheartisticrollcallAls Bob Dylan 1965 gefragt wurde, für was er bereit sei sich zu verkaufen, antwortete er: „Ladies garments.“ 2004 trat er dann in einem Werbeclip für Victoria’s Secret auf. Außerdem machte er 2007 Werbung für Cadillac, 2009 für Pepsi. Und das sogar ohne es knappe 40 Jahre vorher anzukündigen. Ergo: Off the artistic roll call.
Rudi Assauer und Simone Thomalla für Veltins
Veröffentlicht in Schauspieler, Sportler am 21. Juli 2009 von offtheartisticrollcall„And the fact they wonder why kids do drugs, well, you know, the reason is a) they feel good, but b) the hypocrisy of watching beer pushed down our fucking throats every commercial with women basically almost the bottles in their twat at this point. ,Beer. Pop that beer, honey. Boy, it tastes good, makes you look good and feel good, too.‘ The fact that alcoholism is totally a fucking scourge in this country and responsible for every fucking broken home, every fucking beaten child, every fucking beaten wife – we overlook that.“ – Bill Hicks
Die Zusammenarbeit zwischen Rudi Assauer, Simone Thomalla und Veltins endete, als das Ehepaar sich auf Sylt in aller Öffentlichkeit prügelte. Q.e.d.